PUPPENSAMMLUNG

Im Museum sind etwa 700 Puppen ausgestellt. Die Grundsteine für das Museum legte Elli Riehl in ihren letzen Lebensjahren noch selbst und gestaltete in dieser Zeit Ihre Puppen überwiegend für die Ausstellung. Es war Ellis Wunsch, dass Familie Berger das Museum so lange weiter betreibt, wie diese es möchte.

Ein Teil der Puppen befindet sich in Privatbesitz – diese sind auf der ganzen Welt verstreut. Der andere Teil wurde von ihr in eine Stiftung gegeben, die von einem Kuratorium geleitet wird. Die Puppen der Stiftung gehören der Marktgemeinde Treffen. Obmann des Kuratoriums ist der aktuell amtierende Bürgermeister der Marktgemeinde Treffen am Ossiacher See. 
Im Museum sind auch die privaten Puppen von Elfriede und Thomas Berger ausgestellt.

Jedes Jahr im Sommer wird die Weihnachtskrippe der katholischen Pfarrgemeinde in Treffen als Leihgabe den Besuchern gezeigt.


PUPPENKATALOGISIERUNG

2016 werden die Puppen neu inventarisiert. Die Leitung des Projektes hat  Dr. Petra Streng, die als Volkskundlerin und Ethnologin die Sammlung folgend charakterisiert:  

„Der reichhaltige Fundus an kleinen und größeren Puppen, stets eingebettet in einem kulturgeschichtlichen Zusammenhang, versteht zu Begeistern. Und dies aus ganz einfachen Gründen: treffliche Anfertigung mit viel Liebe zum Detail, sorgsame Präsentation ohne – ablenkenden – technischen Firlefanz und nicht zuletzt ganzheitliche Arrangements, die der regionalen Lebensweise ein Denkmal setzen. Diese Charakteristika machen den besonderen Stellenwert dieser Sammlung aus, die Quantität mit Qualität zu verbinden versteht. Hier trifft (Volks)Kunst auf Volkskunde. Denn die Darstellungen sind auch Spiegelbilder von Alltags- und Festkultur, von Persönlichkeiten – Geschichten werden bildhaft erzählt, sodass Aha-Erlebnisse garantiert sind. Die Puppen von Elli Riehl haben eine besondere Bedeutung für die Region: Sie sind identitätsstiftend und Zeugnisse vergangener und z.T. gegenwärtiger Lebenskulturen.“


AUSZEICHNUNG  UND  MARKENRECHT

Das private, familiengeführte Museum wurde mit dem Museumsgütesiegel des Landes Kärnten ausgezeichnet.

Die Bildmarke wurde vom Künstler Felix Kraus für Elli Riehl entworfen. Der Künstler war der Bruder von Dr. Rudolf Kraus, ihrem Lebensgefährten. Die Bildmarke "Riehl" (Elli Riehl-Siegel) und die Wortmarke "Elli Riehl" sind offiziell und amtlich als Unionsmarke (UM) beim europäischen Markenamt EUIPO (European Union Intellectual Property office - Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum) registriert.

ELLI  RIEHL  PLATZL

Ein eigenes Platzl für unsere Puppenmutti:

Als Würdigung der Puppenkünstlerin Elli Riehl wurde am 21. Juni 2014 ein Gemeindeplatz bei der Auffahrt zur Puppenwelt zum Hof der Familie Berger auf den Namen "Elli Riehl Platzl" benannt.
In der Festrede würdigte Ltg.Präs.a.D. Kriemhild Trattnig die künstlerische Leistung von Elli Riehl. Sie bedankte sich besonders bei Familie Berger, die dem Puppenmuseum auf ihrem Hof vlg. Printschler eine so schöne Heimstätte gibt. Bürgermeister Klaus Glanznig enthüllte gemeinsam mit der Museumsleiterin Elfriede Berger eine gläserne Gedenktafel.


HOHER BESUCH in der ELLI  RIEHL  Puppenwelt

Am 5. Dezember 2016 besuchte der Bundespräsident von Österreich, Dr. Heinz Fischer die Elli Riehl Puppenwelt.

Mit großem Interesse besichtigte er die Ausstellung und würdigte die künstlerische und kulturelle Leistung der großen Puppenkünstlerin Elli Riehl. Er bedankte sich auch besonders bei Elfriede Berger, die als Museumsleiterin seit nunmehr fast 40 Jahren die Ausstellung betreut und mit viel Liebe im Sinne von Frau Elli Riehl aufrecht erhält.

© Foto: Marktgemeinde Treffen: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Frau Elfriede Berger, BGM Klaus Glanznig


Elli Riehl® Puppenwelt

Familie Berger
Buchholzer Straße 4
9541 Einöde-Treffen
Kärnten | Austria
T +43 4248 2395
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Öffnungszeiten 2017

Mai, Oktober:
10–12 u. 14–17 Uhr
Juni bis September:
9–18 Uhr durchgehend
Reisegruppen, auch außer
der Zeit, nach Voranmeldung.