Im Jahr 1950 übersiedelte Elli Riehl mit Dr. Kraus, ihrem Lebensgefährten, nach Winklern in das Haus der Familie Thomas Berger. 1972 verstarb Dr. Kraus und bald darauf richtete sie in ihrere Wohnung ein Museum, in dem sie bereits damals interessierten Mitmenschen ihre Puppenkinder zeigte. Elli Riehl verstarb am 8. September 1977.
Der Ansturm von Besuchern zum Lebenswerk von Elli Riehl hielt ungebrochen an, und so wurde
das kleine Museum im Jahr 1990 großzügig umgebaut und 1999 wurden die umgebauten Räume
nochmals neu gestaltet. Eine faszinierende Erlebniswelt entstand. Gleichzeitig wurde die
Elli Riehl Puppenwelt um den Arbeitsraum von Elli Riehl erweitert. Hier sind jetzt viele
Werkzeuge und Gegenstände ausgestellt, mit denene sich Elli Riehl umgeben hat. Tausende
Besucher besuchen jährlich diese Puppenwelt, die nach wie vor im Hause der Familie Berger
in Treffen bei Villach untergebracht ist.
Diese kleinen Geschöpfe haben schon vielen Menschen mit ihrer Ausstrahlung Lebensfreunde vermittelt. Das Lächeln vieler Besucher erzählt hier eine eigene Geschichte. In den Vitrinen der Puppenwelt von Elli Riehl werden den Besuchern ca. 700 Puppen - Frauen, Dirndln und Buben, Engerln und Märchenfiguren - gezeigt. Alle stecken in Kleidern, die von Elli Riehl selbst gefertigt wurden.
Im Jahr 2000 wurde das Museum vom Amt der Kärntner Landesregierung mit dem
"Museumsgütesiegel" des Landes Kärnten ausgezeichnet.